CRI

Sport – die gemeinsame Sprache Chinas und Deutschlands

Fußball ist ein Spiel, bei dem auf der ganzen Welt die gleichen Regeln gelten. Ob Deutscher oder Chinese, auf dem Platz ist jeder Spieler gleich und man spricht eine gemeinsame Sprache, unabhängig von der Nationalität und Herkunft.

Vor kurzem haben die Gesellschaft des Chinesischen Volkes für Freundschaft mit dem Ausland, die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft und der Chinesische Fußballverband gemeinsam ein Freundschaftsspiel zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Bürgermeister und der Mannschaft der Beijinger Beamten in Beijing organisiert. CRI hat in diesem Rahmen ein Interview mit Felix Kurz, dem Vorstandvorsitzenden der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Mannheim/Rhein-Neckar, und Klaus Schlappner, dem ersten ausländischen Trainer der chinesischen Fußball-Nationalmannschaft geführt. Im Interview erläuterte Kurz die Ziele des Freundschaftsspiels:

„Gestern war die deutsche Nationalmannschaft der Bürgermeister in Beijing und hat gegen Beijinger Beamte gespielt. Es geht eigentlich darum, dass wir über den Sport und über den Fußball Verbindungen zwischen Deutschland und China schaffen, auf den verschiedenen Ebenen, zwischen den Beamten, aber auch zwischen den Jugendlichen. Weil der Sport ein schönes Medium ist. Da kann man zusammen spielen, zusammen Erfolg haben und dann noch zusammen feiern.“

2017 ist das Jahr des 45. Jubiläums der Aufnahme der bilateralen diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland. In den vergangenen Jahren haben beide Länder viel getan, um die bilateralen Beziehungen auf allen Ebenen zu verstärken. Felix Kurz erklärte im Interview die künftigen Pläne der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft in Bezug auf die Zusammenarbeit mit China.

„Wir haben vor allen Dingen vor, in der Zukunft viel mehr den Jugendaustausch zu fördern und über den Jugendaustausch die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu verstärken. Und das soll auch auf den sportlichen Ebenen passieren, weil für uns Sport auch ein Teil der Kultur ist. In anderen kulturellen Programmen, der Schwerpunkt soll für die Zukunft mehr auf den jugendlichen Austausch setzen, weil die Jugendlichen viel unvoreingenommener, viel offener sind. Sie gehen eher auf die andere zu und haben nicht so viele Vorurteile im Kopf. “

Klaus Schlappner ist der erste ausländische Trainer der chinesischen Fußball-Nationalmannschaft und auch ein alter Freund Chinas. Schlappner hat die Realisierung des Freundschaftsspiels zwischen China und Deutschland vorangetrieben. In den vergangenen Jahren hat Schlappner schon viele Beiträge zur Entwicklung des chinesischen Fußballs und auch zur bilateralen Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland geleistet. Seine Erwartungen für die zukünftige Zusammenarbeit der jüngeren Generation beider Länder sehen so aus:

„Mein Anliegen sind hauptsächlich die Jüngeren, die Generation meiner Kinder oder Enkel. Und ebenso von chinesischer Seite, es ist mir sehr wichtig, was wir jetzt als Ältere tun und schon als freundschaftliche Beziehung schaffen – den Nutzen habt ihr! Die nächsten Generationen, die übernächste Generation hat den Nutzen, soll den Nutzen haben. Und sie sollen in aktiver, freundschaftlicher Zusammenarbeit in Kooperation, im Denken, im Handeln und im Sport zusammenarbeiten, zusammenkommen und sich in aller Freundschaft darum bemühen, für beide Ländern, das Beste zu tun.“

Interview und Text von Gao Mengyu
Gesprochen von Gao Mengyu

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